Expertenseminar
Die Themenschwerpunkte dieser zweitägigen Seminarreihe werden vor allem von der aktuellen Lage und deren Auswirkungen sowie dem überarbeiteten Gemeinnützigkeitsrecht geprägt sein
(Stand Herbst 2026):
Tag 1 / A:
- Unternehmensberatung: Deutschland steht vor den größten Veränderungen im sozialen Bereich:
- Insolvenzen von Leistungserbringern
- Umstrukturierungs- und Reorganisationsanlässe
- Schließung von Einrichtungen, Fusionsbestrebungen bei Leistungserbringern
- Das Gemeinnützigkeitsrecht 2026 nach seiner grundlegenden Reform durch die Jahressteuergesetze 2020, 2021 und 2022:
- Notwendigkeit von Satzungsänderungen
- Das „steuerbegünstigte gemeinschaftliche Zusammenwirken“
- Neue Sphärenaufteilung aus Sicht der Gemeinnützigkeit
- Veränderungen des Gemeinnützigkeitsrechts, verursacht durch Ausnahmesituationen
- Holdingstrukturen unter veränderten steuerbegünstigten Rahmenbedingungen
- Wichtige gerichtliche Einzelfallenscheidungen, z. B. bei der Umsatzsteuer
- Neue Verfügungen der Finanzbehörden zum Gemeinnützigkeitsrecht
- Änderungen bei den Jahressteuererklärungen 2025
Tag 2 / B:
- Änderungen im Bereich des Zivil-, Arbeits- und Gesellschaftsrechts; mögliche haftungsrechtliche Konsequenzen für die gesetzlichen Vertreter einer steuerbegünstigten Körperschaft.
- Mittel- und langfristige Strukturen über die die man nachdenken sollte:
- Holdingstrukturen
- Fusion bzw. Verschmelzung von Wohlfahrtsverbänden
- Die Ausgliederung bzw. Abspaltung von Teilbetrieben
- Kooperationsmodelle im Sinne eines „steuerbegünstigten gemeinschaftlichen Zusammenwirkens“
- Rechtsformwahl: die „gemeinnützige GmbH“ bzw. die „gemeinnützige Stiftung“, welche Vor- und Nachteile sind damit verbunden.
- Wie lange sind „ehrenamtliche Vorstände“ noch bereit, die Verantwortung und damit auch die Haftung für ihren Wohlfahrtsverband zu übernehmen? Alternative: „hauptamtlicher Vorstand“ sowie „ehrenamtlicher Aufsichtsrat“
